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CSU verwechselt Stabilität mit Stillstand: DIE LINKE kontert CSU-Plakatkampagne mit „Roter Socke"

Nachdem seit einigen Tagen die CSU mit Plakaten vor einem möglichen Linksrutsch warnt, starten die die LINKE im Wahlkreis Passau eine eigene Plakatkampagne. Auf den Plakaten ist eine rote Socke zu sehen und dazu in blauer Schrift „Sozialer Aufschwung statt Maskendeals & Mautdesaster". Dazu erklärt der Bundestagsdirektkandidat der Linken Josef Ilsanker: „Wer hätte gedacht, dass die CSU im Jahre 2021 wieder tief in die Rote-Sockenschublade fasst und mal wieder eine Angstmachkampagne startet. Vor was sollen denn die Menschen Angst haben, vor einem Rentenmodell ähnlich wie in Österreich wo die Menschen im Schnitt 800 Euro mehr Rente haben? Vor mehr und besser bezahlten Pflegekräften oder einem höheren Mindestlohn, der konkret 24,6 Prozent der Beschäftigten im Landkreis hilft, da diese trotz Vollzeit im Niedriglohnbereich schuften müssen?" Bessere Renten, ein besserer Mindestlohn und weitere Punkte, die für Klimagerechtigkeit und für einen sozialen Aufschwung sorgen seien die wichtigen Themen für die nächsten vier Jahre. Genau solche Themen werde DIE LINKE bei Koalitionsgesprächen diskutieren und genau deshalb werde die Angstmache der CSU auch verpuffen, fasst Ilsanker zusammen. Trotzdem wolle man aber die CSU-Plakatkampagne kontern, denn was die CSU als Stabilität bezeichnet sei in Wirklichkeit Stillstand. Angesichts der Klimakrise und der immer größer werdenden sozialen Ungerechtigkeit könne man sich diese aber nicht mehr leisten. Dazu Linken Kandidat Ilsanker: „Das Einzige stabile ist, dass jedes Jahr die Mieten steigen und die Millionäre und Milliardäre ihr Vermögen vermehren. Im Jahre 2020 und trotz Corona wuchs deren Vermögen um 100 Milliarden, während 30 Prozent der Beschäftigten Einkommensverluste hinnehmen mussten. Ansonsten herrsche laut LINKE Stillstand.

Immer noch würden Gleise stillgelegt, während man sich im Verkehrsministerium mit nicht alltagstauglichen Technologien wie z.B. Flugtaxis beschäftige. Ebenso werde eine gesetzliche Personalbemessung in der Krankenpflege blockiert, obwohl es hierfür einen Expertenvorschlag gäbe. Die Liste des GroKo-Stillstandes ließe sich laut Ilsanker mit Themen wie: Beendigung der sachgrundlosen Befristungen oder Regulierung der Leiharbeit noch erheblich verlängern.

„Bevor die CSU ihre Rote-Socken-Kampagne startete, hätte sie vielleicht über diese Punkte mal nachdenken sollen und etwas kritische Selbstreflexion darüber betreiben sollen, mit welchen Themen sie für große Schlagzeilen gesorgt hat.  Mit Schlagzeilen wie: Mautverträge kosten Steuerzahler:innen 500 Millionen Euro, Unionsabgeordnete verdienen in der Coronakrise Millionen mit Maskendeals. Solche Schlagzeilen stehen für eine Politik, vor der Menschen Angst haben und sich zurecht abwenden."
Ilsanker abschließend: „Falls doch noch irgendwer Angst vor einem sogenannten Linksrutsch hat, den lade ich am 16. September zu der Veranstaltung mit unserem Spitzenkandidaten Dietmar Bartsch ein. Ab 18 Uhr werden wir im Gasthaus Aschenberger aufzeigen, dass niemand vor sozialen Aufschwung und Klimagerechtigkeit Angst haben muss.