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Stadtrat Josef Ilsanker.

DIE LINKE fordert Kulturgutschein für 14- bis 18-Jährige: Gelebte Solidarität anerkennen

Mit einem Antrag an den Stadtrat will die Passauer LINKE dafür sorgen, dass alle 14- bis 18-Jährigen seitens der Stadt ein Gutscheinheft in einem Gesamtwert von 30 Euro erhalten. Die Gutscheine können dann für Eintritte städtischer Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie z.B. das PEB nutzbar sein, aber auch kommerzielle Konzertveranstalter, Kinobetreiber oder andere Kulturveranstalter sollen sich bei der Stadt registrieren können, damit sie entgegengenommene Gutscheine verrechnen können. Bedingung dafür ist, dass die Veranstaltungen im Stadtgebiet stattfinden. Dazu erklärt Stadtrat Josef Ilsanker: „Das Gutscheinheft ist ein Zeichen der Anerkennung für ein Jahr Solidarität mit älteren Menschen und zum Ausgleich für verpasste Erlebnisse. Junge Menschen haben viel zum Schutz jetzt geimpfter vulnerabler Gruppen beigetragen, müssen aber selber noch auf Impfungen warten. Zudem befindet sich ein Teil ihrer Freizeit- und Kulturangebote wie z.B. Clubs oder Festivals weiter im Lockdown. Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und junge Erwachsene haben sich zurückgenommen, und sie tun es noch immer. Diese gelebte Solidarität verdient Dank und Anerkennung.“

Laut Ilsanker könne die Stadt mit dem Gutscheinheft, welches aus 10 Einzelgutscheinen à 3 Euro, die einzeln oder im Paket verwendet werden können, diese Anerkennung zeigen. „Damit sorgen wir dafür, dass neue gemeinsame Erlebnisse entstehen“. Diese seien nach der Zeit der sozialen Distanz für Jugendliche dringender denn je. Der LINKEN-Stadtrat führt weiter an: „Die sozialen Verwerfungen, die Corona verursacht, werden uns auch 2022 beschäftigten. Dass das gemeinsame Erleben eines Konzertes, Festivals, der gemeinsame Freibad- oder Kinobesuch nicht am Geldbeutel scheitert, kann außerdem mit dem Gutscheinheft gewährleistet werden.“

Zudem sieht Ilsanker auch noch einen weiteren Nutzen der Gutscheine. Letztendlich kämen die nötigen Finanzmittel nämlich auch der Kulturbranche, die ebenfalls unter Corona leidet, zugute. Auch ihr würde man damit zeigen, dass man die Arbeit der Kulturtreibenden schätzt. „Letztendlich entsteht so eine Win-Win-Situation für Jugendliche sowie Kulturschaffende.“