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Stadtrat Josef Ilsanker

Max-Matheis-Straße umbenennen: DIE LINKE begrüßt Beschluss des Kulturausschusses und fordert in der „Causa Matheis“ ein konsequentes Handeln

Nachdem der Kulturausschuss bei seiner letzten Sitzung nun die Kriterien für mögliche Straßenumbenennungen festgelegt hat, zeigt sich DIE LINKE erfreut.
Dazu erklärt LINKEN-Stadtrat Josef Ilsanker: „Endlich kommt nach fünf Jahren Bewegung in die Causa Max Matheis, jetzt hoffen wir, dass diese nicht wieder zum Stillstand kommt.“ Der Stadtrat, der bereits 2015 mit seiner Partei die Umbenennung forderte, erinnert daran, dass der Kulturausschuss nach der Forderung seiner Partei nach einer die Umbenennung der Max-Matheis-Straße die Überprüfung weiterer Namensgeber für Passaus Straßen beschloss. Damit zöge sich die Sache mittlerweile über fünf Jahre hin. Ilsanker erklärt: „Es wird nun Zeit, dass die diesbezüglich erstellten Gutachten endlich öffentlich zugänglich gemacht werden. Schließlich sind seit unserer symbolischen Straßenumbenennung, mit der wir auch die Veröffentlichung der Gutachten forderten, schon wieder elf Monate ins Land gezogen, ohne dass sich die Bürgerinnen und Bürger ein Bild von der Sache machen konnten.“

Historiker und LINKEN-Vorstandsmitglied Martin Ascher, der im Januar der Organisator der symbolischen Straßenumbenennung war (PNP berichtete), ergänzt. „Nachdem nun die ideologische Unterstützung des NS-Regimes als Kriterium für eine Umbenennung festgezurrt wurde, ist die Umbenennung der Max-Matheis-Straße unstrittig und unumgänglich. Dafür reichen alleine schon die von Hans Göttler in seinem Buch ,Max Matheis und die tiefbraunen Flecken auf seiner weißblauen Heimatweste‘ dokumentierten Werke und weitere durch Göttler ans Tageslicht beförderte Fakten.“

Es gäbe deshalb besonders in der „Causa Max Matheis“ keine Gründe mehr, die verhinderten, dass die Straße einen neuen Namen erhält. „Anstatt hier noch weiter zu warten, sollten wir uns daran machen, die Umbenennung vorzubereiten, damit der Aufwand für die Bewohnerinnen und Bewohner der Straße so gering wie möglich ausfällt“, so Ilsanker abschließend.