Zum Hauptinhalt springen
v.l. Christina Süß (Bezirkstagskandidatin, Listenplatz 1), Josef Ilsanker (Landtagskandidat, Listenplatz 1)
Bezirkstagskandidatin Christina Süß steht zusammen mit Landtagskandidat Josef Ilsanker vor einem roten Hintergrund mit einem großen Logo der Partei DIE LINKE

Mietenexplosion im Landkreis Passau

DIE LINKE fordert Kurswechsel zum Schutz der Mieter

Wie die Analyse von immowelt.de zeigt, sind die Mieten in den letzten zehn Jahren im Landkreis Passau massiv angestiegen. Wer 2008 eine Wohnung suchte, musste im Schnitt 4,80 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen. Im Jahr 2017 hatten Mieter im Schnitt 6,70 Euro pro Quadratmeter aufzubringen.

Dazu erklärt Christina Süß, Bezirkstagsdirektkandidatin von der LINKEN: "Die Mieten sind in den vergangenen zehn Jahren um 40 Prozent gestiegen. Wir brauchen jetzt dringend einen Neustart

DIE LINKE fordert Kurswechsel zum Schutz der Mieter

Wie die Analyse von immowelt.de zeigt, sind die Mieten in den letzten zehn Jahren im Landkreis Passau massiv angestiegen. Wer 2008 eine Wohnung suchte, musste im Schnitt 4,80 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen. Im Jahr 2017 hatten Mieter im Schnitt 6,70 Euro pro Quadratmeter aufzubringen. 

Dazu erklärt Christina Süß, Bezirkstagsdirektkandidatin von der LINKEN: "Die Mieten sind in den vergangenen zehn Jahren um 40 Prozent gestiegen. Wir brauchen jetzt dringend einen Neustart des sozialen Wohnungsbaus und eine echte Mietpreisbremse. "Der Passauer Landtagskandidat der Linken Josef Ilsanker ergänzt: „ In der Stadt ist die Situation noch dramatischer, allein von 2013 bis 2017 gab es einen Mietanstieg von 25 Prozent, in der Altstadt berichtet man auch schon über einen Quadratmeterpreis von bis zu 12,50 Euro.  Hier brauchen wir dringend einen Milieuschutz.“

In ganz Bayern ist die Situation für die Mieter mehr als angespannt, da überall die Mietsteigerungen über der Lohn- und Rentenentwicklung liegt. Deshalb steht derzeit der bayerische Ministerpräsident Söder massiv unter Druck. Söder hatte in seiner Funktion als Finanzminister 32.000 GBW-Wohnungen an einen Hedgefonds verkauft. Die Mieter sind seither deutlichen Mieterhöhungen ausgesetzt. Die beiden Kandidaten der LINKEN, kritisieren deshalb den Bayernplan der CSU: "Markus Söder möchte nur 4.000 geförderte Wohnungen bis 2020 bauen. tatsächlich gibt es einen jährlichen Bedarf von mindestens 40.000 zusätzlichen Sozialwohnungen.“

Süß und Ilsanker machen auf die bayrische Verfassung aufmerksam. In Artikel 106 heißt es: "Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden." Der Landessprecher der LINKEN fordert entsprechend ein Landesprogramm für 40.000 neue Sozialwohnungen.