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Teilhabe ermöglichen –Stadtpass einführen

Kinderarmut in Passau – Stadt muss finanzschwache Familien unbürokratisch Unterstützen

Josef Ilsanker, Kreisvorsitzender der LINKEN Passau erklärt zum jüngst veröffentlichten Bericht zur Kinderarmut in Passau (PNP 20.9.2019): Die Kinderarmut in Passau verfestigt sich, seit Jahren liegt der Anteil von Kindern die in Passau in Armut leben müssen weit über den bayerischen Durchschnitt. Es wird höchste Zeit auf kommunaler Ebene gegen zu steuern. Wir brauchen endlich einen „Stadtpass“ für Menschen deren Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle liegt um ihnen i den Zugang zu Bildung, Kunst, Kultur, Gesundheit, Sport, Internet und Mobilität durch vergünstigte Eintritte und Tarife zu ermöglichen. Dieser Stadtpass würde vor allem Kindern eine solch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und den steigenden sozialen Druck der sich negativ auf das Familienleben auswirkt von den Eltern nehmen.  Voraussetzung hierfür ist natürlich ein unbürokratischer und stigmatisierungsfreier Zugang zum Stadtpass“.
Regina Ertl Vorstandsmitglied der Passauer Linken ergänzt: „ der Fakt,  dass Passau auch beim frei verfügbaren Vermögen zu den bayerischen Schlusslichtern diese ist sogar während einer bundesweiten Aufschwungsphase gesunken, insbesondere jetzt wo sich die Anzeichen eines wirtschaftlichen Abschwungs z.B. mit vermehrter Kurzarbeit immer deutlicher zeigen, droht sich die Situation für Familien und vor allem Alleinerziehende noch weiter zu verschärfen und deshalb dürfen die Stadtverantwortlichen nicht länger warten und müssen jetzt ihre soziale Verantwortung gerecht werden. Dazu gehört übrigens auch, dass für die Betroffenen ein Sozialtarif für Gas- und Strom bei den Stadtwerken eingerichtet wird um z.B. „Energiearmut“ und Stromsperren zu vermeiden.“