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Blick von Osten auf Passau

Unhaltbare Zustände bei WGP Wohnungen beseitigen

LINKE: WGP und Stadt müssen Wohnungen mit Heizungen ausstatten

 

Zum Bericht der Passauer Neuen Presse über die Vermietung von WGP-Wohnungen, die ohne Heizung vermietet werden, erklärt der Kreisvorsitzende der Linken in Passau, Josef Ilsanker: „Welch skandalöse Zustände. Die städtische WGP nutzt die angestrengte Wohnsituation in Passau aus und treibt z.B. Alleinerziehende und Arbeitslose dabei noch in die Schuldenfalle. Ein solches Vorgehen kennen wir eigentlich nur von profitgetriebenen Miethaien.  Eine städtische GmbH hat auch eine soziale Verpflichtung und darf nicht wie so ein Miethai agieren. Die Aussagen der Verantwortlichen, Aufsichtsratsvorsitzender Karl Synek (Grüne) und des Geschäftsführers Werner Stadler, sind zynisch und sprechen nicht dafür, dass sich schnell was ändert. Ich fordere die WGP und die Stadt Passau auf, die betroffenen Wohnungen mit modernen und schadstoffarmen Heizungen auszurüsten, ohne die Kosten auf die Mieter und Mieterinnen abzuwälzen. Das heißt, Stadt und WGP übernehmen die Kosten der Heizung bei Arbeiterinnen und Arbeiter mit geringen Einkommen. Für Menschen mit Transferleistungen muss die KdU - die Kosten der Unterkunft- erhöht werden. Zudem muss geprüft werden ob seitens der Agentur für Arbeit korrekt gehandelt wurde. Schließlich hat diese Teile der Heizkosten durch Darlehen auf die LeistungesempfängerInnen abgeschoben und dadurch diesen Zustand gedeckt.“