Crowdfounding für Griechenland

LINKE. Passau solidarisch mit der griechischen Bevölkerung und deren OXI

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Der Kreisvorstand der Linken Passau hatte am Wochenende, die Delegierten für den Landesparteitag geladen um diesen inhaltlich vorzubereiten. Natürlich überschattete das Thema Griechenland und das Referendum das Treffen. Die Anwesenden beschlossen deshalb ihre Solidarität mit der griechischen Bevölkerung zu zeigen in dem man Auf der Spendenkampagne für Griechenland auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo beteiligt.

Dazu erklärt Josef Ilsanker Kreisvorsitzender der Linken Passau:

Mit dieser Aktion wollen wir unsere Solidarität mit der griechischen Bevölkerung zeigen aber auch gegen die Krisenpolitik der Gläubiger protestieren. Nicht nur das kaum Geld bei den Griechinnen und Griechen ankam weil es bei der Rettung deutscher und französischer Banken versickerte, nein diese Politik führte zum drastischen Anstieg der Schulden, der Arbeitslosigkeit und zum Einbruch des griechischen Bruttosozialproduktes und zur Verarmung der Bevölkerung. Zudem protestieren wir gegen die Art und Weise wie die Gläubiger Einfluss auf eine demokratische Abstimmung in einem souveränen Land nahmen und die Stimmung der deutschen Bürgerinnen und Bürger gegen Griechenland anheizte. Wenn SPD Mann Schulz ankündigt sich auf die Zusammenarbeit mit einer Neuen Regierung zu freuen oder CSU Generalsekretär Scheuer den Ministerpräsident eines souveränen Landes als Volksbelüger bezeichnet ist das nicht hinnehmbar und schädlich für die europäische Idee.

Ich freue mich, dass die Demokratie gestern in Griechenland einen Sieg in Europa errungen hat. Die Griechinnen und Griechen haben sich zum zweiten Mal gegen die katastrophale Politik der sozialen Kürzungen und der wirtschaftlichen Verwüstung gewehrt. Sie haben NEIN zu weiterer Austerität gesagt, NEIN zu einer falschen Medizin, die immer nur kränker macht.

Es besteht kein Zweifel daran, dass Griechenland im Euroraum bleibt. Trotz eines enormen Drucks von außen haben diejenigen, die seit Jahren unter den Folgen der Sparpolitik leben und leiden müssen entschieden, diesen Weg keinen Schritt weiterzugehen. Nichts legitimiert die Verhandlungsführung von SYRIZA nachträglich und zukünftig mehr als dieses NEIN!

Die Verhandlungsführer müssen jetzt umgehend an den Tisch zurückkehren und den demokratischen Willen der griechischen Bevölkerung respektieren. Die EZB muss jetzt schnellstens die bereits beantragten Notkredite gewähren, so Ilsanker abschließend.