Internationaler Frauentag

DIE LINKE fordert faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben! DIE LINKE. Passau erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten in den Verhandlungsrunden mit den Arbeitgebern in den Sozial- und Erziehungsdiensten. Vor dem Internationalen Frauentag beglückwünschte der Kreisverband Passau Erzieherinnen zum Internationalen Frauentag und wünschte viel Erfolg bei den tariflichen Auseinandersetzungen.

Josef Ilsanker, Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE. Passau: „Die Arbeitssituation in den sozialen und betreuenden Berufsfeldern ist besonders prekär. Die Gehälter sind niedrig, die Teilzeitquote und Verantwortung dagegen besonders hoch. Oft lastet großer Druck, der Verantwortung für die Betreuten gerecht zu werden, auf den vornehmlich weiblichen Kolleginnen und Kollegen. ver.di und die GEW fordern eine Neuordnung der Eingruppierungsvorschriften und die Anpassung der Tätigkeitsmerkmale der Berufsbilder an die Realität. Im Durchschnitt würde dies zu Einkommenserhöhungen von zehn Prozent führen. DIE LINKE findet: Das muss drin sein!“

Auf Initiative von Clara Zetkin und Käte Duncker wurde bei der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz die Einführung eines internationalen Frauentags beschlossen. Dieser wurde in Deutschland erstmalig am 19. März 1911 gefeiert. In Erinnerung an Massendemonstrationen der Petrograder Arbeiterfrauen am 8. März 1917 wurde dann der 8. März als einheitliches Datum für den Internationalen Frauentag festgelegt. Er hat sich zu einem festen Kampf- und Feiertag zur Durchsetzung frauen- und gleichstellungspolitischen Forderungen etabliert.