Unterstützung für Tarifgespräche in den Sozial- und Erziehungsberufen
Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen in den Sozial- und Erziehungsberufen
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
vorweg möchte ich mich bei den Kolleginnen und Kollegen in den Sozial- und Erziehungsberufen bedanken. Sie leisten eine äußerst wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft.
In den vergangenen Jahren stiegen die Belastungen in Sozial- und Erziehungsberufen (SuE) durch Arbeitsverdichtung und oftmals prekäre Beschäftigung in Form von sachgrundlosen Befristungen jedoch immer weiter an. Dies musste auch die Bundesregierung kürzlich auf Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Bundestag einräumen. Demzufolge sind drei Viertel aller Neueinstellungen in SuE befristet; bei den Unter-25-jährigen liegt diese Quote sogar bei 85 Prozent. Gleichzeitig ist ein Drittel der Beschäftigten über 50 Jahre alt. Nicht zuletzt für die Gewinnung von Nachwuchskräften sind attraktivere Arbeitsbedingungen und eine größere Anerkennung der Betreuung von Kindern oder älteren Menschen überfällig.
Daher sind alle Forderungen der Gewerkschaften ver.di und GEW für eine Aufwertung dieser Berufszweige, auch mittels einer gerechteren Entlohnung, richtig und wichtig. Dies haben wir als Passauer LINKE bereits deutlich gemacht, insbesondere öffentlichkeitswirksam am 18. Februar beim diesjährigen politischen Aschermittwoch mit einer Aktion. Auch jetzt streiten wir für gute Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung an eurer Seite. Ich möchte euch viel Kraft und Erfolg für die Gespräche und Auseinandersetzungen in den kommenden Wochen wünschen!
Mit kollegialen Grüßen
Ilsanker Josef
Kreisvorsitzender
