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Bundestagsabgeordneter Luke Hoß fordert solidarisches Rentensystem

Jakob Hagenberg
PressemitteilungenBundestagLuke Hoß (MdB)Pressemitteilungen

Der Passauer Bundestagsabgeordnete Luke Hoß (Die Linke) fordert angesichts der hohen Zahl an armen Rentner*innen in Bayern ein solidarisches Rentensystem.

 

Eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag hat ergeben, dass im Jahr 2025 über 19% aller Personen über 65 Jahren in Bayern armutsgefährdet waren. Damit hatten sie ein monatliches Einkommen von weniger als 1.445€. Die durchschnittliche Rentenzahlung betrug bei Männern in Bayern 1.449€ und bei Frauen sogar nur 989€. Nach 40 Beitragsjahren hatten zwei Drittel aller Frauen eine Rente unter der Armutsgefährdungsgrenze.

 

„Das Rentensystem in diesem Land funktioniert nicht. Wer 40 oder sogar 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat, muss von der Rente leben können. Doch anstatt die Rente auf sichere Beine zu stellen und alle Menschen solidarisch einzahlen zu lassen, diskutiert die Bundesregierung darüber, wie sie den Menschen die Rente weiter kürzen kann: durch späteren Renteneintritt und Abschläge bei der Rente,“ so Hoß.

 

Allein in der Stadt Passau leben über 10.000 Personen über 67 Jahre. Das bedeutet, dass schätzungsweise knapp 2.000 Rentner*innen in Altersarmut leben. 

 

„Wir sehen auch in Passau immer mehr Rentner*innen, die Flaschen sammeln. Rentner*innen müssen Wohngeld oder Mindestsicherung beantragen, um über die Runden zu kommen. Und auch hier will die Bundesregierung kürzen,“ so Hoß.

 

„Wir werden als Linke weiter für eine Solidarische Mindestrente kämpfen, die Rentner*innen wirksam vor Altersarmut schützt. Damit erkennen wir auch die Lebensleistung von Personen an, die jahrzehntelang viel zu niedrige Löhnen für ihre harte Arbeit hinnehmen mussten oder unbezahlt gesellschaftlich unverzichtbare Aufgaben, wie die Pflege von Angehörigen und die Erziehung der Kinder, übernommen haben. Sie alle verdienen ein gutes und würdevolles Leben im Alter!“ 

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