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Der Passauer Bundestagsabgeordnete Luke Hoß (Die Linke) legt nach erneuten Entgleisungen den Rücktritt des Passauer Bischof Oster nahe

Jakob Hagenberg
PressemitteilungenBundestagLuke Hoß (MdB)Pressemitteilungen

Bei seiner Predigt an Mariä Himmelfahrt erklärte Bischof Oster queere Menschen zur Gefahr für die Demokratie. Die „geglaubte Nichtexistenz Gottes“ könnte direkt in die Diktatur führen.

Luke Hoß: „Queer sein ist normal. Leute, die das nicht einsehen wollen, wie Bischof Oster, sind die wahre Gefahr für Demokratie und friedliches Zusammenleben. Sie zahlen ein auf eine gesellschaftliche Stimmung, in der CSDs zunehmend angegriffen werden. Ein Rücktritt Osters ist, nach unzähligen Entgleisungen, mehr als überfällig.“

Hoß ruft weiter dazu auf, sich an CSDs, wie am Sonntag in Regen, zu beteiligen. Man sehe an diesem erschreckenden Beispiel, wie bitter notwendig der Kampf um gleiche Rechte und Würde sei.

Bereits in der Vergangenheit fiel Oster unangenehm auf: So kolportierte er unter anderem, dass das Ausleben von Homosexualität eine Sünde sei und befürworte deshalb die Enthaltsamkeit von homosexuell lebenden Menschen. Er sprach in diesem Kontext außerdem von "Heilung". 2015 nannte er ausgelebte Sexualität ausschließlich in der Ehe zwischen Mann und Frau als legitim und bezeichnete andere sexuellen Beziehungen als "Unzucht".
 

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