Jede Familie soll sich Geschenke leisten können

Jakob Hagenberg
Pressemitteilungen

Der Kreisverband der Linken in Passau fordert anlässlich der Weihnachtsfeiertage eine sozialere Politik in Passau. So gebe es zu viele Familien, die sich keine Geschenke für ihre Kinder leisten könnten. Auch Einsamkeit, vor allem unter älteren Menschen, sei ein großes Problem. Es brauche daher auch kommunal einen stärkeren Fokus auf Bezahlbarkeit.

Um Gemeinschaft zu schaffen und den hohen Preisen auf dem Christkindlmarkt entgegenzutreten, veranstaltete Die Linke am vergangenen Samstag ein Winterfest für alle, bei dem es heiße Getränke, sowie warme und kalte Speisen zum Selbstkostenpreis gab.

„Armut ist kein Naturgesetz, sondern eine politische Entscheidung. Wer sich die Miete und die Nebenkosten kaum leisten kann, hat erst recht kein Geld für Geschenke. Darum ist es so wichtig, dass wir auf kommunaler Ebene dafür sorgen, dass die Wohnen und Mobilität bezahlbar bleiben und dass die Löhne auch zum Leben reichen,“ so Nika Kolitz, OB-Kandidatin der Linken in Passau.

Genau dafür wollen sich die Linken Stadträt*innen nach der Kommunalwahl einsetzen, so Kolitz.

„Die Stadt muss endlich dafür sorgen, dass die Mieten gedeckelt werden und dass der Busverkehr verlässlich und gut ausgebaut wird. Passau darf keine Stadt werden, die sich nur Reiche leisten können.“

Um den Mietanstieg zu begrenzen und den ÖPNV zu verbessern, hat Die Linke Passau konkrete Pläne. So sollen eine Zweckentfremdungssatzung, ein kommunaler Mietendeckel, sozialer Wohnungsbau und der Mietwucherrechner dazu beitragen, dass Wohnen bezahlbar bleibt. Um den ÖPNV zu verbessern, unterstützt Die Linke das Bürgerbegehren „Bus für alle“, mit dem der Busverkehr in Passau verbessert werden soll.