Niedrigwasser in der Donau „Reiche müssen endlich ihren Beitrag beim Klimaschutz leisten“
Der Passauer Bundestagsabgeordnete Luke Hoß (Die Linke) fordert ein Umdenken beim Klimaschutz. Angesichts des historisch niedrigen Wasserpegels der Donau müsse die Bundesregierung mit einem Sofortprogramm für mehr Klimaschutz gegensteuern. Das Wichtigste sei, dass die normalen Menschen nicht länger die Kosten für die verschleppte Klimapolitik tragen müssten.
„Die Folgen der Klimakrise sind schon lange auch bei uns in Passau massiv zu spüren. Während Konzerne Millionen Tonnen CO2 ausstoßen, um Gewinne zu machen, müssen die Menschen, die am wenigsten für die Klimakrise können, die Schäden tragen. Wir alle tragen die Folgen der Klimakrise. Dabei ist für mich klar: Reiche müssen endlich ihren Beitrag beim Klimaschutz leisten“ so Luke Hoß.
Fehlendes Wasser, Hitzetote, Ernteausfälle und steigende Preise träfen auch die Menschen in Passau.
Daher brauche es endlich effektive Maßnahmen statt der Abschaffung von Regeln, wie die Merz-Regierung sie praktiziert. Konkrete fordere Die Linke etwa 200 Milliarden Euro für den klimaneutralen Umbau der Industrie, einen Energie-Soli für Reiche, mit dem ärmere Menschen entlastet werden sowie einen Kohleausstieg bis 2030.
„Die Reichen fliegen mit ihren Privatjets vor dem Niedrigwasser in die Karibik davon, doch die Menschen, die arbeiten, stehen hier bei uns Zuhause vor Hitze, leeren Flüssen, Dürre und Duschverboten. Wir müssen endlich diejenigen finanziell entlasten, die wenig haben und diejenigen belasten, die viel haben. Wir brauchen eine Vermögenssteuer für Millionäre, damit wir uns den nötigen Klimaschutz leisten können. Denn Arbeiter*innen, Rentner*innen und Mieter*innen können sich nicht aussuchen, ob sie Gas oder Benzin verbrauchen,“ so Hoß.

